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Masterstudiengang Simulation Sciences

Studiengang der RWTH Aachen in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich

© German Research School for Simulation SciencesMasterstudiengang Simulation Sciences
Copyright: German Research School for Simulation Sciences

Simulation Sciences (SiSc) ist ein interdisziplinär angelegter, englischsprachiger Studiengang, der sich an Bachelor-Absolventen natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Fächer richtet. Der Studiengang wird von der RWTH Aachen angeboten und von der German Research School for Simulation Sciences und dem Forschungszentrum Jülich unterstützt.

Unter Simulationswissenschaften versteht man diejenigen Disziplinen, die sich einerseits mit den methodischen Grundlagen (z. B. der numerischen Analysis) und andererseits mit Anwendungen der Computersimulation in den Natur- und Ingenieurwissenschaften befassen. Diese Disziplinen gewinnen dank der exponentiellen Entwicklung moderner Höchstleistungsrechner immer stärker an Bedeutung und stellen heutzutage die dritte Säule der Forschung neben Experiment und Theorie dar. Bekannte Gebiete, in denen Computersimulationen massiv eingesetzt werden, sind beispielsweise Klimaforschung, Materialwissenschaften und Biotechnologie.

Die Besonderheit des interdisziplinären Studiengangs Simulation Sciences ist die Ausbildung von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren mit einem Profil, das der ständig wachsenden Anwendung von Höchstleistungsrechnern in den Natur- und Ingenieurwissenschaften Rechnung trägt. Die Studierenden erhalten eine Basisausbildung in den methodischen Grundlagen der Computersimulation und absolvieren dann je nach Wahl ein eher anwendungsorientiertes oder ein eher methodenorientiertes Studium. Dabei steht im Bereich der Anwendungen ein breites Spektrum an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Veranstaltungen zur Wahl, die entweder disziplinenübergreifend oder schwerpunktbildend kombiniert werden können. Dieses Konzept ermöglicht es den Studierenden, die im Bachelor-Studium eingeschlagene Fachrichtung entweder zu vertiefen oder zu wechseln. Auf einen Bachelor in Physik könnte beispielsweise fachlich überfließend ein Master in Simulation Sciences mit Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften folgen.

Die Studierenden erhalten im Laufe ihres Studiums Zugang zu den Supercomputer- und Visualisierungsressourcen der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich.

Das viersemestrige, englischsprachige Studium unterteilt sich in einen Pflichtteil, einen Wahlpflichtteil und die Master-Arbeit. Der Pflichtteil schafft die Wissensbasis, die es den Absolventen erlaubt, sich schnell in Fragestellungen der Simulationswissenschaften einzuarbeiten. Um sich effektiv auf Forschungsarbeiten vorzubereiten, haben die Studierenden nach dem ersten Semester die Möglichkeit, sich auf Simulationen in den Ingenieurswissenschaften oder in der Physik zu fokussieren. Darüber hinaus kann der Fokus des persönlichen Studienplans durch eine individuelle Auswahl von Wahlpflichtfächern festgelegt werden – anwendungs- oder methodenorientiert, interdisziplinär oder fachspezifisch.


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